Der Blaue Reiter

mountain 5431950 1280

Blauer Reiter; eine 1911 in München von W. Kandinsky und F. Marc begründete Vereinigung expressionistischer, später auch abstrakter Maler, der sich in den folgenden Jahren P. Klee, A. Kubin, A. Jawlensky, A. Macke, G. Münter u. a. anschlossen; auch die Brüder Burljuk, R. Delaunay, H. Campendonck und A. Schönberg beteiligten sich an Ausstellungen des «Blauen Reiters». 1914 löste sich die Gemeinschaft auf. Die Bezeichnung Blauer Reiter leitete sich von einem gleichnamigen Bild Kandinskys her. Im Gegensatz zur «Brücke» besass die Künstlervereinigung ein einheitliches künstlerisches Programm, das 1912 unter dem Titel «Der Blaue Reiter» veröffentlicht wurde. Mit der Forderung nach einer vom Gegenstand unabhängigen Eigengesetzlichkeit des Bildes legte er die Grundlagen für die abstrakte Kunst.

  • www.wissen.de

Der Blaue Reiter #1

Nachdem Wassily Kandinsky bereits 1901 die Künstlergruppe Phalanx und 1909 die Neue Künstlervereinigung gegründet hatte, bildete sich 1911 in München um seine Person die Vereinigung Der Blaue Reiter. Der Name geht auf sein 1903 entstandenes gleichnamiges Gemälde zurück, das einen romantischen Helden auf weissem Ross zeigt, der querfeldein durch eine Herbstlandschaft reitet.

Gemeinsam mit Franz Marc brachte der Blaue Reiter bedeutende deutsche und russische Maler unter einer expressionistischen Konzeption zusammen. Die Künstler verband eine gemeinsame Vorliebe für mittelalterliche Kunst und Primitivismus sowie ein starkes Interesse an der zeitgenössischen französischen Kunst des Fauvismus und Kubismus. Zu den engeren Mitgliedern zählten unter anderen August Macke, Gabriele Münter, Alfred Kubin (1877–1959) und Paul Klee; in Verbindung mit ihnen standen Marianne von Werefkin (1860–1938), Alexej von Jawlensky und der Komponist Arnold Schönberg.

Anders als die Maler der 1905 in Dresden gegründeten Künstlervereinigung Brücke wollten die Vertreter des Blauen Reiters die bestehenden Grenzen des künstlerischen Ausdrucksvermögens erweitern und zu einer eigengesetzlichen Bildwelt vordringen. Diese reicht von der metaphysischen Tiersymbolik Marcs über die Farbphantasien Mackes bis zur märchenhaften Zauberwelt Klees und den mathematisch-musikalischen Abstraktionen Kandinskys.

Kandinsky versuchte in seinen abstrakten Werken, der eigenen Emotionalität Ausdruck zu verleihen – nicht um den (falschen) Werten der wilhelminischen Gesellschaft zu huldigen, sondern um den Menschen bei der Entdeckung der noch weitgehend unbekannten Welt der menschlichen Seele zu helfen.

Der Blaue Reiter #2

Relativ spät organisierten sich die avantgardistischen Künstler in München. 1909 entstand eine Gruppe unter dem Namen Neue Künstlervereinigung München. Gründungsmitglieder waren Jawlensky, Kanoldt, Erbslöh, Kandinsky und Münter. Sie konnten sich auf andernorts erarbeitete Ergebnisse stützen, als sie in ihrem Programm formulierten: (…) Wir gehen aus von dem Gedanken, dass der Künstler ausser den Eindrücken, die er von der äusseren Welt, der Natur, erhält, fortwährend in einer inneren Welt Erlebnisse sammelt, und das Suchen nach künstlerischen Formen, welche die gegenseitige Durchdringung dieser sämtlichen Erlebnisse zum Ausdruck bringen sollen – nach Formen, die von allem Nebensächlichen befreit sein müssen, um nur das Notwendige stark zum Ausdruck zu bringen – kurz, das Streben nach künstlerischer Synthese, dies scheint uns eine Losung, die gegenwärtig wieder immer mehr Künstler geistig vereinigt (…)

Die Neue Künstlervereinigung war auf Internationalität angelegt. Ihre treibenden Kräfte waren Russen, die zudem die Pariser Entwicklung unmittelbar erlebt hatten. Kandinsky etwa hatte 1904 bis 1908 im Salon d’Automne ausgestellt und während seines einjährigen Aufenthaltes in Paris 1906/07 dessen Jury angehört. Auch Jawlensky war seit 1903 mehrmals in Frankreich gewesen, hatte 1905 zehn Bilder im Salon d’Automne in der Nachbarschaft der Fauves gezeigt und war Matisse begegnet, in dessen Atelier er 1907 arbeitete. Folgerichtig wurde Le Fauconnier Mitglied der Münchner Vereinigung.

Die starke internationale Verflechtung zeigte sich auf der 2. Ausstellung der Neuen Künstlervereinigung 1910, zu deren Katalog Le Fauconnier, die Brüder Burljuk, Kandinsky und Redon Vorworte beigesteuert hatten und in der unter anderem Werke von Braque, Picasso, Rouault, Derain, Vlaminck und van Dongen zu sehen waren. Diese Ausstellung veranlasste Marc und Macke, der Gruppe nahezutreten.

Bereits 1911 spaltete sich die Vereinigung, und die ausgetretenen Mitglieder Kandinsky, Marc und Münter eröffneten im Dezember 1911 die 1. Ausstellung der Redaktion des Blauen Reiters. Die schnell und etwas zufällig zusammengetragene Schau zeigte u. a. Arbeiten von Rousseau, Delaunay, Campendonk, Macke, den Brüdern Burljuk und von den Veranstaltern. Diese Ausstellung wurde 1912 als 1. Sturm-Ausstellung in Berlin von Herwarth Walden eröffnet, inzwischen um Werke von Klee, Kubin und Jawlensky erweitert. Die zweite und zugleich letzte Ausstellung unter dem Namen des Blauen Reiters fand 1912 in München statt. Sie enthielt nur graphische Arbeiten von den Münchner Künstlern, von den bereits früher gezeigten Franzosen, von der Künstlergruppe Brücke, von Arp, Malewitsch, Nolde und anderen. Dahinter stand keine geschlossene Gruppe – ja es wurde gar nicht mehr versucht, eine solche zu bilden.

Die Notwendigkeit kleinerer Zusammenschlüsse war bereits überholt durch die überall sichtbar gewordenen Manifestationen einer europäischen Bewegung. Als 1912 der Almanach Der Blaue Reiter erschien, legte er weniger eine Programmschrift vor, sondern eher eine Publikation, welche die erreichten Positionen beschrieb.

Der neue, weiterführende Impuls expressionistischer Kunst, der vor allem von Kandinsky, aber auch von Jawlensky, Marc und Klee ausging, zielt auf die vollständige Befreiung des Bildes vom Gegenstand. Hoelzel und Kubin hatten früh Versuche in dieser Richtung unternommen, und August Endell hatte bereits 1898 bemerkt, dass man am Beginn einer ganz neuen Kunst stehe, mit Formen, die nichts bedeuten und nichts darstellen und an nichts erinnern, die unsere Seele so tief, so stark erregen, wie es nur immer die Musik in Tönen vermag. Einen Weg zu finden, mit den Farbtönen eine Harmonie parallel zur Musik zu bilden, war Kandinskys Problem – ab 1912 fand er Lösungen dafür.

Die reinen Farbformen waren nun nicht mehr Ausdruck von Emotionen, die von einem Motiv ausgelöst wurden, sondern entsprachen dem von der Seele des Künstlers erlebten inneren Klang der Dinge, der in gewissem Automatismus umgesetzt und dem Betrachter mitgeteilt wurde. Psychische Improvisation nannte Klee dieses Verfahren. Der Inhalt eines Bildes war nun die Orchestrierung der Farben und der Rhythmus der Formen.

In Frankreich war gleichzeitig Delaunay, zu dem freundschaftliche Beziehungen bestanden, zu ähnlichen Ergebnissen gelangt. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges setzte der Entwicklung ein Ende. Kandinsky ging nach Russland zurück, Jawlensky emigrierte in die Schweiz, Macke und Marc starben in Frankreich.

  • Lionel Richard
    Lexikon des Expressionismus
    Somogy Paris

Die Künstlervereinigung «Der Blaue Reiter»

1911 gründeten Wassily Kandinsky (1866–1944) und Franz Marc (1880–1916) innerhalb des deutschen Expressionismus in München die Künstlergemeinschaft Der Blaue Reiter. Sie setzte sich vor allem aus ehemaligen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung München zusammen. Neben Kandinsky und Marc waren Alexej Jawlensky (1864–1941), Paul Klee (1879–1940), August Macke (1887–1914), Alfred Kubin (1877–1959) und Gabriele Münter (1877–1962) die wichtigsten Vertreter der Gruppe.

Der Name leitet sich vom 1912 erschienenen Jahrbuch der Redaktion des Blauen Reiters her und geht auf ein Bild Kandinskys mit dem gleichen Motiv von 1903 zurück, dem er später den Titel Der Blaue Reiter gab. Ein festgelegtes Programm hatte die Gruppe nicht; sie verstand sich eher als lockere Verbindung gleichgesinnter Künstler mit hauptsächlich intellektueller und analytischer Ausrichtung. Ziel war die geistige und mystische Durchdringung der Kunst, einschliesslich der Bereiche Literatur und Musik. Anregungen kamen von internationalen avantgardistischen Strömungen wie Kubismus, Orphismus oder Futurismus, aber auch von Volkskunst, Naiver Malerei und Kinderzeichnungen.

Die Künstlervereinigung organisierte 1911 und 1912 Ausstellungen, an denen neben ausländischen Künstlern auch Vertreter der Gruppe Die Brücke teilnahmen. Vor dem Ersten Weltkrieg war der Blaue Reiter die einflussreichste Avantgarde-Gruppe in Deutschland. Sein geistig übergreifendes Konzept deckte ein breites Spektrum moderner Kunst ab, ohne einen einheitlichen Stil auszuprägen. Auf spätere künstlerische Entwicklungen – etwa die Idee vom Gesamtkunstwerk, die auf die Kunst am Bauhaus wirkte – übte der Blaue Reiter ebenfalls Einfluss aus. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges zerfiel die Vereinigung.

  • www.wissen.de

Von der Neuen Künstlervereinigung München zum Blauen Reiter

Von 1909 bis 1911 wirkte die Neue Künstlervereinigung München unter Kandinskys Leitung als eine Art Vorgängerorganisation des Blauen Reiters. Zu ihr gehörten u.a. auch die Maler Alexej Jawlensky, Marianne Werefkin, Gabriele Münter, Alfred Kubin, Adolf Erbslöh und Alexander Kanoldt.

1911 hatte sich Kandinsky, der bereits 1910 sein erstes abstraktes Aquarell geschaffen hatte, künstlerisch so weit von seinen Kollegen Erbslöh und Kanoldt entfernt, die eher eine traditionelle Richtung der Bildenden Kunst vertraten, dass es zu Schwierigkeiten kam. Als eines seiner Bilder für die Herbstausstellung 1911 von der Jury aus formalen Gründen abgelehnt wurde, verliess Kandinsky die Vereinigung. Offiziell hiess es, das Bild sei im Format zu gross. Hinter den Kulissen war jedoch ein offener Streit über Kandinskys abstrakte Kompositionen ausgebrochen, die den künstlerischen Intentionen von Erbslöh und Kanoldt widersprachen. Die Vereinigung spaltete sich – mit Kandinsky gingen auch Gabriele Münter, Franz Marc und Alfred Kubin. Dieser Austritt wurde zur Geburtsstunde des Blauen Reiters.

  • www.wissen.de

Der Name Blauer Reiter und der Almanach

Der Name Blauer Reiter entstand nach Kandinskys Beschreibung ‚am Kaffeetisch in der Gartenlaube in Sindelsdorf‘ (Wohnsitz von Franz Marc). Kandinsky und Marc liebten die Farbe Blau, Marc mochte Pferde, Kandinsky Reiter – so ergab sich der Name, dessen Motiv Kandinsky bereits 1903 in einem Bild verwendet hatte, von selbst. Gedacht war der Name nicht für eine Künstlervereinigung, sondern als Titel eines Almanachs, eines Jahrbuches, für das Wassily Kandinsky die Idee hatte. Als er sie seinem Freund und Kollegen Franz Marc mitteilte, war der so begeistert, dass sich beide seit dem Sommer 1911 intensiv mit der Arbeit am Almanach beschäftigten. Freunde und andere Künstler lieferten zusätzlich Texte und Abbildungen.

Das Jahrbuch enthielt Texte, Partituren und Bilder, die Parallelen von Bildender Kunst, Musik und Literatur aufzeigten. Fremde Kulturen wurden vorgestellt, ebenso unterschiedliche Techniken, Volkskunst und avantgardistische Tendenzen; dazu kamen Kinderzeichnungen und Naive Malerei. Der Almanach sollte künftig jährlich erscheinen und einen Überblick über alle neuen echten Ideen geben. Es blieb jedoch bei der einen Ausgabe, die 1912 bei Piper erschien. Kandinsky schuf etliche Entwürfe für den Umschlag. Der letztlich ausgeführte Entwurf ist nachweislich beeinflusst von bayerischen Hinterglasbildern mit der Darstellung des Heiligen Georg und des heiligen Martin. Alle Entwürfe hatten den Titelzusatz Almanach. Erst durch das Eingreifen des Verlegers Reinhard Piper verschwand der Zusatz kurz vor dem Druck vom Umschlag. Das Almanach-Projekt war finanziell schwierig. Obwohl alle Autoren auf ein Honorar verzichteten, reichten die Mittel nicht aus. Piper übernahm zwar die Publikation in Kommission sowie Werbung und Vertrieb, doch Kandinsky und Marc mussten die Herstellungskosten selbst tragen. Hilfe kam schliesslich vom Berliner Sammler und Mäzen Bernhard Koehler, der das endgültige Erscheinen des Almanachs sicherstellte.

  • www.wissen.de

Die Geschichte des Blauen Reiters

Als Wassily Kandinsky im Herbst 1911 mit einigen Künstlerkollegen die Neue Künstlervereinigung München verliess, reagierten er und Franz Marc sofort. Ihr Ziel war eine eigene Ausstellung – frei von Vorschriften und Reglementierungen, ein offenes Podium für neue Kunstströmungen. An die Gründung einer eigenen Gruppe dachten sie dabei zunächst nicht. Die Galerie Thannhauser in München stellte Räume zur Verfügung, und am 18.12.1911 begann in der Verantwortung der Redaktion des Blauen Reiters die von Kandinsky und Marc organisierte Ausstellung mit 32 Gemälden. Sie fand demonstrativ im gleichen Haus und parallel zur dritten Ausstellung der Neuen Künstlervereinigung München statt, die konsequent einen expressionistisch orientierten Jugendstil propagierte.

Die Ausstellung nannte sich nach dem in Vorbereitung befindlichen Almanach Der Blaue Reiter. Neben den ehemaligen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung München wurden u. a. Werke von Heinrich Campendonk (1889–1957), Robert Delaunay (1885–1941) und Henri Rousseau (1844–1910) ausgestellt. Der Komponist Arnold Schönberg (1874–1951) beteiligte sich mit expressionistischen Bildern, die er auch als Ausdruck seiner atonalen Musik verstand. Wegweisend wurde die Ausstellung durch ihr breites Spektrum: von Abstraktionstendenzen über expressionistische Ansätze bis hin zum Naturalismus. Anregungen kamen von europäischen avantgardistischen Strömungen wie Kubismus und Orphismus, entscheidenden Einfluss übte auch die russische und bayerische Volkskunst aus. Kandinsky hatte die russische Volkskunst 1889 während einer Reise ins Gouvernement Wologda in Bauernhäusern kennengelernt und in der bayerischen Volkskunst ähnliche Eindrücke gefunden. In der Verbindung von Malerei und Folklore sah er eine Revolutionierung der Kunst. Gabriele Münter verwendete volkskundliche Motive in Stillleben; Franz Marc, Paul Klee, Alexej Jawlensky und Heinrich Campendonk griffen auf folkloristische Motive bei der expressionistischen Formfindung zurück.

Als Wanderausstellung in Köln, Berlin, Bremen, Hagen und Frankfurt gezeigt, wurde die Schau einem breiteren Publikum zugänglich.

Schon für Februar 1912 organisierten Kandinsky und Marc in der Münchener Galerie Hans Goltz eine zweite Ausstellung mit 315 grafischen Arbeiten und Aquarellen von deutschen und ausländischen Künstlern. Im Mai des gleichen Jahres nahmen die Maler an der Sonderbund-Ausstellung in Köln teil. Im Juni stellte die Sturm-Galerie Walden in Berlin Bilder von Kandinsky, Jawlensky, Marc, Münter und Werefkin aus, die nicht auf der Sonderbund-Ausstellung gezeigt worden waren. Bilder des Blauen Reiters wurden auch 1913 auf dem ersten Deutschen Herbstsalon in Berlin gezeigt, die Schau ging anschliessend als Wanderausstellung nach Skandinavien.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte zur Auflösung der Gruppe. Die Russen mussten zurück in ihr Heimatland, andere zogen in den Krieg – Marc und Macke fielen.

  • www.wissen.de

Die Bedeutung des Blauen Reiters

So kurz die Geschichte des Blauen Reiters auch war – diese Künstlervereinigung ohne festes Programm, die für neue Ideen und Tendenzen in der Kunst stand, übte einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Kunst aus. Ihr Ziel war, anders zu malen als alle vor ihnen. Wassily Kandinsky, der intellektuelle Kopf und Initiator, sah im Blauen Reiter ein Sammelbecken, das alle Bestrebungen aufnahm, um ‚die bisherigen Grenzen des künstlerischen Ausdrucksvermögens zu erweitern‘.

Einen gemeinsamen Stil gab es nicht. Jeder Künstler behielt seine schöpferischen Eigenheiten. Kritiker sahen im Blauen Reiter deshalb einen bunt zusammengewürfelten Haufen schwärmerischer Geister – doch gerade die Vielseitigkeit kennzeichnet die geistige Auseinandersetzung auch positiv. Gemeinsame Merkmale der Künstler waren das philosophische Denken und die verstandesmässige Orientierung. Massgeblichen Einfluss auf die künstlerischen Intentionen des Blauen Reiters hatte auch Kandinskys 1912 erschienene Schrift Über das Geistige in der Kunst, in der er die Ästhetik der abstrakten Kunst begründete. Er ging davon aus, dass der abstrakten Kunst die Zukunft gehöre.

Die Stärke der Vereinigung lag in Farben und Formen, die nicht die Wirklichkeit wiedergaben, sondern flüchtige Eindrücke und Empfindungen. Statt Dissonanzen wie die Brücke-Maler wählten sie Farbharmonien. Statt Formen zu sprengen, analysierten sie sie und tendierten so zur Abstraktion. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch Art Brut.

  • www.wissen.de

How useful was this post?

Click on a star to rate it!

Average rating 5 / 5. Vote count: 331

No votes so far! Be the first to rate this post.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert