Die 10 besten Schweizer Seen für Wassersport und Erholung

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Die zehn schönsten Schweizer Seen für Wassersport sind Genfersee, Brienzersee, Thunersee, Zürichsee, Walensee, Neuenburgersee, Bodensee, Bielersee, Vierwaldstättersee und Lauerzersee. Sie bieten Segeln, Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Schwimmen – manche vor Alpenkulisse, andere mitten in der Stadt. Wer sucht, findet für fast jedes Vorhaben das passende Ufer.

Manche Ufer sind an schönen Wochenenden dicht besetzt, andere bleiben auch im Hochsommer ruhig. Wer weiss, wo welcher See liegt und was ihn ausmacht, plant den Ausflug entsprechend. Die folgende Übersicht sortiert die zehn Gewässer nach Lage und Eignung für Wassersport.

1. Der Genfersee

Der Genfersee (französisch Lac Léman) ist mit rund 580 Quadratkilometern das grösste Binnengewässer Westeuropas und liegt an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Segeln, Windsurfen, Kajakfahren und Angeln sind hier möglich, dazu kommen mehrere bewachte Strandbäder für den klassischen Sommertag am Wasser. Bei Montreux liegt das Château de Chillon, eine mittelalterliche Burg auf einem Felsen direkt am Ufer, die zu den meistbesuchten historischen Bauten der Schweiz zählt. Mehr Ideen für einen Sommertag am Wasser liefert unser Artikel Die 10 besten Schweizer Strände und Badeseen für den Sommerurlaub.

2. Der Brienzersee

Der Brienzersee im Berner Oberland ist für sein türkises Wasser bekannt, das durch feinen Gletscherschliff aus den umliegenden Alpen entsteht. Surfen, Segeln und Kajakfahren gehören zu den beliebtesten Aktivitäten, ausserdem gilt der See als wichtiges Naturschutzgebiet mit zahlreichen Wasser- und Vogelarten. Weil das Wasser auch im Sommer kühl bleibt, eignet er sich besonders für alle, die lange Schwimmstrecken ohne Hitzestau suchen.

3. Der Thunersee

Zwischen Thun und Interlaken erstreckt sich der Thunersee, gerahmt von schroffen Berner-Oberland-Gipfeln wie dem Niesen. Schwimmen, Segeln, Surfen und Angeln sind über die gesamte Länge des Sees möglich. In der Gemeinde Spiez ragt Schloss Spiez auf einer schmalen Landzunge weit ins Wasser hinein – ein beliebtes Fotomotiv und eines der markantesten Bauwerke am See.

4. Der Zürichsee

Mitten in der Stadt Zürich beginnt der Zürichsee, der sich über rund 40 Kilometer bis nach Rapperswil im Kanton St. Gallen zieht. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen lassen sich hier direkt vom Stadtzentrum aus starten. Der Seepromenade folgend, lässt sich der See auch zu Fuss oder per Velo erkunden – ein Grund, warum er unter Pendlern und Touristen gleichermassen beliebt ist.

5. Der Walensee

Der Walensee liegt zwischen den Kantonen St. Gallen und Glarus und ist für sein tiefblaues bis türkises Wasser sowie die schroffen Churfirsten bekannt, die fast senkrecht aus dem See aufsteigen. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen sind hier beliebt, wobei das Ufer stellenweise deutlich felsiger ist als an anderen Schweizer Seen. Am Ostufer liegt das Dorf Walenstadt, von dem aus zahlreiche Bootstouren starten.

6. Der Neuenburgersee

Der Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel) ist der grösste See, der vollständig auf Schweizer Staatsgebiet liegt, und erstreckt sich nördlich der gleichnamigen Stadt Neuenburg. Auch hier lassen sich Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen gut kombinieren, dazu kommen ausgedehnte Uferwege für einen ruhigen Spaziergang nach dem Baden. Die flachen Ufer machen ihn zudem für Einsteiger im Stand-up-Paddling angenehm.

7. Der Bodensee

Im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Bodensee, einer der grössten Seen Mitteleuropas. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen sind über die gesamte Uferlänge verbreitet. Die Insel Mainau mit ihren botanischen Gärten gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen am See und lässt sich gut mit einer Bootstour verbinden.

8. Der Bielersee

Am Fusse des Juras, unweit der Stadt Biel/Bienne, liegt der Bielersee. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen sind hier ebenso verbreitet wie Rebwanderungen entlang der Ufer. Ein Höhepunkt ist die St. Petersinsel, auf der einst der Philosoph Jean-Jacques Rousseau wohnte und die heute per Boot oder zu Fuss über einen schmalen Landsteg erreichbar ist.

9. Der Vierwaldstättersee

Der Vierwaldstättersee bei Luzern gehört zu den geschichtsträchtigsten Gewässern der Schweiz: An seinem Ufer liegt die Rütliwiese, wo der Überlieferung nach 1291 der Bundesbrief der Alten Eidgenossenschaft entstand. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen sind heute die gängigsten Wassersportarten, dazu verkehren historische Dampfschiffe zwischen den Uferorten.

10. Der Lauerzersee

Der kleine Lauerzersee im Kanton Schwyz liegt ruhig zwischen Rigi und Mythen. Kajakfahren, Segeln, Surfen und Schwimmen sind hier deutlich beschaulicher als an den grossen Seen der Liste. Mitten im Wasser liegt die Insel Schwanau mit den Ruinen einer mittelalterlichen Burg, die man mit dem Boot ansteuern kann.

Fazit

Ob Alpenpanorama am Brienzersee, Stadtnähe am Zürichsee oder Geschichte am Vierwaldstättersee – die zehn Seen decken sehr unterschiedliche Ansprüche an einen Wassersporttag ab. Wer mehrere Ufer kennt, kann den Ausflug je nach Wetter, Andrang und Lust spontan verlegen. Wer nach dem Baden noch Energie hat, findet Anschlussprogramm in unserem Überblick zum Wandern in der Schweiz oder bei den schönsten Campingplätzen der Schweiz, wenn die Übernachtung gleich am Ufer stattfinden soll.

Tabelle: Die 10 besten Schweizer Seen für Wassersport und Erholung

Name Standort
Genfersee Schweiz-Frankreich Grenze
Brienzersee Berner Alpen
Thunersee Berner Alpen
Zürichsee Zürich
Walensee St. Gallen / Glarus
Neuenburgersee Nördlich von Neuenburg
Bodensee Dreiländereck
Bielersee Biel/Bienne
Vierwaldstättersee Luzern
Lauerzersee Schwyz

Auf einen Blick

  • Der Genfersee ist mit rund 580 Quadratkilometern das grösste Binnengewässer Westeuropas.
  • Der Brienzersee besticht durch sein türkises Gletscherwasser.
  • Der Thunersee bietet mit Schloss Spiez ein markantes Ufergebäude.
  • Der Zürichsee lässt sich direkt vom Stadtzentrum aus befahren.
  • Der Walensee liegt unter den steilen Churfirsten.
  • Der Neuenburgersee ist der grösste rein schweizerische See.
  • Der Bodensee grenzt an drei Länder.
  • Der Bielersee führt zur historischen St. Petersinsel.
  • Der Vierwaldstättersee liegt an der Rütliwiese.
  • Der Lauerzersee hat mit der Insel Schwanau ein eigenes kleines Wahrzeichen.

Häufige Fragen zu Schweizer Seen für Wassersport

Welcher Schweizer See eignet sich am besten für Familien mit Kindern?

Seen mit flachen Uferzonen und ausgebauten Strandbädern wie der Neuenburgersee oder Teile des Zürichsees sind für Familien meist angenehmer als Seen mit steil abfallendem Ufer wie der Walensee.

Wo lernt man in der Schweiz am ehesten Stand-up-Paddling oder Segeln?

An grösseren Seen mit Strandbädern und Wassersportschulen, etwa am Genfersee, Zürichsee oder Bodensee, gibt es meist Verleih- und Kursangebote direkt am Ufer.

Welcher See ist zum Schwimmen am wärmsten?

Grössere, tiefer gelegene Seen wie der Genfersee, Zürichsee oder Neuenburgersee erwärmen sich im Sommer stärker als hochgelegene Bergseen wie der Brienzer- oder Walensee.

Sind die Strandbäder an den Schweizer Seen kostenpflichtig?

Das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich: Manche Ufer sind frei zugänglich, andere Bäder mit Infrastruktur wie Umkleiden oder Sprungtürmen verlangen einen kleinen Eintritt.

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