Goldbraun, mit knuspriger Kruste, luftiger Krume und herrlich nach Olivenöl und Rosmarin duftend – Focaccia ist eines der einfachsten und zugleich beeindruckendsten Brote, die du selbst backen kannst. Das Beste: Du brauchst weder Knetmaschine noch Erfahrung. Mit etwas Zeit für den Teig gelingt das italienische Fladenbrot fast von allein.
Zutaten für ein Blech Focaccia
Die Zutatenliste ist kurz – Focaccia lebt von guten Grundzutaten und reichlich gutem Olivenöl.
- 500 g Mehl (idealerweise mit etwas Hartweizengriess)
- 3,5 dl lauwarmes Wasser
- 1 Würfel Frischhefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
- 10 g Salz, 1 TL Zucker
- 4-5 EL gutes Olivenöl (plus mehr zum Beträufeln)
- Grobes Meersalz, Rosmarin nach Belieben
Schritt für Schritt zur perfekten Focaccia
Der Teig ist sehr weich – das ist gewollt und sorgt für die luftige Krume. Lass dich von der klebrigen Masse nicht abschrecken.
- Teig anrühren: Hefe und Zucker in lauwarmem Wasser auflösen. Mehl, Salz und Olivenöl zugeben, zu einem weichen, klebrigen Teig verrühren.
- Erste Gare: Zugedeckt 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Aufs Blech: Teig auf ein gut geöltes Blech geben und vorsichtig auseinanderziehen.
- Zweite Gare: Nochmals 30-45 Minuten gehen lassen.
- Grübchen: Mit geölten Fingern die typischen Dellen in den Teig drücken.
- Belegen & backen: Mit Olivenöl beträufeln, mit Meersalz und Rosmarin bestreuen, bei 220 °C ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Varianten und Tipps für mehr Geschmack
Focaccia ist eine wunderbare Leinwand. Klassisch nur mit Rosmarin und Salz, aber genauso gut mit Tomaten, Oliven oder Zwiebeln. Wer mag, gibt eine Stunde vor dem Backen Cherrytomaten in die Grübchen.
| Variante | Belag | Passt zu |
|---|---|---|
| Classica | Rosmarin, Meersalz | Suppen, Antipasti |
| Pomodorini | Cherrytomaten, Oregano | Sommerlicher Apéro |
| Cipolla | Zwiebelringe | Käseplatte |
| Olive | Oliven, Knoblauch | Wein und Vorspeisen |
Selbstgebackenes Brot bleibt beliebt: Laut Daten der Internationalen Bäckerei-Ausstellung (iba) zählen mediterrane Fladenbrote wie Focaccia 2026 zu den am häufigsten zuhause gebackenen Brotsorten in Europa. Und gemäss Branchenangaben des Internationalen Olivenrats (IOC) steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Olivenöl ausserhalb der Mittelmeerländer auch 2026 weiter an – ein Trend, der gut zur Focaccia passt.
FAQ zur Focaccia
Warum ist mein Teig so klebrig?
Das ist normal und gewollt. Der hohe Wasseranteil sorgt für die luftige Krume – nicht mit zu viel Mehl ausgleichen.
Wofür sind die Grübchen?
Sie halten das Olivenöl und das Salz fest und sorgen für die typische Optik und den Geschmack.
Kann ich Focaccia vorbereiten?
Ja, der Teig kann über Nacht im Kühlschrank gehen – das verbessert sogar das Aroma.
Wie bewahre ich Focaccia auf?
Am besten am gleichen Tag essen. Reste kurz im Ofen aufbacken, dann wird sie wieder knusprig.
Fazit
Focaccia beweist, dass grosser Genuss aus einfachen Zutaten entstehen kann. Mit einem weichen Teig, genug Gärzeit und reichlich gutem Olivenöl backst du ein Fladenbrot, das es mit jeder Bäckerei aufnimmt – perfekt zum Apéro, zur Suppe oder einfach pur, frisch aus dem Ofen.
Wer lieber Pizza backt, findet bei uns das passende Pizzateig Rezept.
Zur Focaccia passt hervorragend ein cremiger Dip – zum Beispiel unser selbstgemachter Hummus.
Zur Focaccia passt hervorragend ein mediterraner Gemüseschmortopf – etwa unser französisches Ratatouille.
