Ratatouille ist ein französischer Gemüseeintopf aus der Provence, der Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten mit Kräutern der Provence langsam schmort. Nach dem Anbraten der einzelnen Gemüse köchelt alles zugedeckt 25 bis 30 Minuten, bis ein aromatisches Schmorgericht entsteht, das als Beilage oder vegetarisches Hauptgericht dient.
Serviert wird das Gemüse warm neben Fleisch oder Fisch, aber auch kalt als Antipasto zum Apéro. Wer dazu frisches Brot mag, findet im Focaccia-Rezept die passende italienische Alternative zum Baguette, und ein Löffel selbstgemachtes Pesto rundet die mediterranen Aromen zusätzlich ab.
Zutaten für 4 Portionen
Sonnengereiftes Sommergemüse und gutes Olivenöl sind die Basis. Frische Kräuter machen den Unterschied.
- 1 Aubergine
- 2 Zucchini
- 2 Paprika (rot und gelb)
- 4 reife Tomaten
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL Olivenöl
- 1 TL getrocknete Kräuter der Provence (Thymian, Rosmarin, Oregano)
- Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt
Schritt für Schritt zum aromatischen Ratatouille
Der Trick beim Ratatouille: Das Gemüse zuerst einzeln anbraten, damit es Röstaromen bekommt, und erst dann gemeinsam schmoren.
- Schneiden: Alle Gemüse in mundgerechte Würfel schneiden, Tomaten häuten und grob hacken.
- Anbraten: Aubergine und Zucchini portionsweise in Olivenöl goldbraun braten, herausnehmen.
- Basis: Zwiebel, Knoblauch und Paprika andünsten, Tomaten und Kräuter zugeben.
- Schmoren: Alles zusammengeben, salzen, pfeffern und zugedeckt 25 bis 30 Minuten leise köcheln lassen.
- Abschmecken: Lorbeer entfernen, mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Olivenöl abrunden.
Ratatouille servieren: die besten Begleiter
Ratatouille ist vielseitig. Die Tabelle zeigt, wozu es besonders gut passt.
| Als | Begleiter | Anlass |
|---|---|---|
| Beilage | Fleisch, Fisch | Hauptgang |
| Hauptgericht | Baguette, Reis | vegetarisch |
| kalt | als Antipasto | Apéro, Picknick |
Ratatouille in Zahlen
Pflanzenbetonte Ernährung liegt im Trend. Laut der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gehört Gemüse 2026 weltweit zu den Lebensmitteln mit der geringsten Klimabelastung pro Kilogramm und wird als Schlüssel für eine nachhaltige Ernährung empfohlen. Eine Erhebung der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) aus dem Jahr 2026 zeigt zudem, dass viele Menschen in der Schweiz die empfohlene Menge von fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag noch nicht erreichen. Ein gemüsereiches Gericht wie Ratatouille kann dabei helfen.
Häufige Fragen zum Ratatouille
Schmeckt Ratatouille aufgewärmt besser? Ja, am nächsten Tag haben sich die Aromen schön verbunden. Es lässt sich problemlos einen Tag im Voraus zubereiten.
Muss ich die Aubergine vorher salzen? Bei modernen Sorten meist nicht mehr nötig. Wer mag, kann sie kurz salzen, damit sie weniger Öl aufnimmt.
Kann ich Ratatouille einfrieren? Ja, es lässt sich gut portionsweise einfrieren und hält mehrere Monate. Langsam erwärmen und frisch abschmecken.
Warm oder kalt: Ratatouille servieren
Die Übersicht oben zeigt, wie vielseitig sich Ratatouille servieren lässt: warm als Beilage zu Fleisch oder Fisch, oder als vegetarisches Hauptgericht mit Baguette. Kalt als Antipasto eignet es sich zudem für den Apéro oder das Picknick. Wer das Gemüse zuerst einzeln anbrät und erst danach gemeinsam schmort, holt aus Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten die meisten Röstaromen heraus.
