Die Berner Platte ist ein deftiges Traditionsgericht aus der Stadt Bern: eine grosse Platte mit Siedfleisch, Speck, Rippli und Würsten, serviert mit Sauerkraut, Dörrbohnen und Salzkartoffeln. Sie zählt zu den aufwendigsten Gerichten der bernischen Küche und kommt traditionell bei festlichen Anlässen mit vielen Gästen auf den Tisch.
Die Berner Platte gehört zu den aufwendigsten Gerichten der Schweizer Küche, weil mehrere Fleischsorten parallel zubereitet werden. Sie stammt aus der Bundesstadt Bern im Kanton Bern und kommt vor allem an festlichen Anlässen auf den Tisch. Auf einer einzigen grossen Platte vereinen sich Siedfleisch, Speck, Rippli und Würste zu einem reichhaltigen Mahl, das satt macht und lange vorhält.
Die Geschichte der Berner Platte
Der Legende nach entstand die Berner Platte 1798 nach einem Sieg der Berner Truppen: Die Bevölkerung legte ihre Vorräte zusammen und tischte ein üppiges Mahl auf. Bern ist die Hauptstadt der Schweiz, und die Altstadt zählt seit 1983 zum UNESCO-Welterbe, was 2026 weiterhin viele Gäste in die Stadt zieht. Viele dieser Besucher wollen in einem Berner Restaurant auch die regionale Küche probieren und greifen dabei häufig zuerst zur Berner Platte.
Die typischen Bestandteile
| Komponente | Beschreibung |
|---|---|
| Siedfleisch | Zart gekochtes Rindfleisch |
| Speck und Rippli | Geräucherte Schweinestücke |
| Würste | Verschiedene Sorten, oft geräuchert |
| Sauerkraut | Mild gedünstet |
| Dörrbohnen | Getrocknete grüne Bohnen |
| Kartoffeln | Salzkartoffeln als Beilage |
So wird die Berner Platte zubereitet
- Garen Sie die verschiedenen Fleischsorten langsam, bis sie weich sind.
- Dünsten Sie Sauerkraut und Dörrbohnen separat.
- Kochen Sie die Kartoffeln im Salzwasser.
- Richten Sie alles üppig auf einer grossen Platte an.
Wann die Berner Platte serviert wird
Die Berner Platte ist kein Gericht für den Alltag. Traditionell kommt sie an Familienfesten, im Herbst nach der Schlachtsaison oder an kalten Wintertagen auf den Tisch. Weil die Zubereitung viel Zeit braucht, geniesst man sie meist gemeinsam und in Ruhe. In vielen Berner Restaurants steht sie trotzdem regelmässig als Spezialität auf der Karte und lockt Gäste aus dem ganzen Land an.

Tipps für das Festmahl
Weil das Fleisch langsam gart, sollten Sie genügend Zeit einplanen. Garen Sie die kräftigen und die milden Fleischsorten getrennt, damit sich die Aromen nicht vermischen, und halten Sie alle Komponenten warm, bis Sie sie kurz vor dem Servieren anrichten. Dazu passt kräftiger Senf, der das deftige Fleisch gut ausgleicht. Für grosse Runden ist die Berner Platte ideal. Wer danach noch mehr über die kulinarische Vielfalt der Schweiz erfahren will, findet beim Schweizer Käse einen guten Einstieg, und auch das klassische Käsefondue eignet sich für einen geselligen Abend mit vielen Gästen. Wer die Reihe der herzhaften Schweizer Klassiker weiterverfolgen will, findet zudem im Aelplermagronen-Rezept ein weiteres deftiges, geselliges Gericht.
Häufige Fragen zur Berner Platte
Woher kommt die Berner Platte?
Sie stammt aus der Stadt Bern. Der Legende nach entstand sie 1798 nach einem Sieg der Berner Truppen und ist seither ein festes Gericht bei grossen Anlässen.
Welche Fleischsorten gehören dazu?
Typisch sind Siedfleisch, Speck, Rippli und verschiedene Würste, oft geräuchert.
Was sind Dörrbohnen?
Dörrbohnen sind getrocknete grüne Bohnen, die vor dem Kochen eingeweicht werden.
Für wie viele Personen eignet sich die Platte?
Die Berner Platte ist ein Gericht für grosse Runden und wird klassisch für viele Gäste angerichtet.
Welche Getränke passen dazu?
Zur deftigen Berner Platte passen ein kräftiges Bier oder ein trockener Weisswein, die das herzhafte Fleisch gut begleiten.
Weitere Schweizer Klassiker entdecken
Wer die Berner Platte einmal zubereitet hat, weiss: Die eigentliche Arbeit steckt in der langen Vorbereitung, nicht im Anrichten selbst. Für einen geselligen Winterabend ist auch ein Käsefondue nach unserem Guide eine schöne Wahl. Als luftige Beilage empfehlen wir unser Focaccia Rezept.
