Meringue ist ein knuspriges Dessert aus aufgeschlagenem Eiweiss und Zucker, das im Greyerzerland traditionell mit Doppelrahm serviert wird.
Die Meringue gehört zu den beliebtesten Süssspeisen der Schweiz. Besonders im Greyerzerland im Kanton Freiburg hat sie eine lange Tradition. Dort serviert man die luftigen Baisers mit dem berühmten Greyerzer Doppelrahm. Das Dessert besteht aus nur zwei Grundzutaten und wirkt dennoch festlich, weshalb es an vielen Feiertagen auf den Tisch kommt.
Die Herkunft der Meringue
Die Meringue wird im Greyerzerland seit Generationen zubereitet. Der dortige Doppelrahm hat einen besonders hohen Fettgehalt und passt perfekt zur süssen Knusprigkeit. Die Region rund um Gruyères zieht jedes Jahr Hunderttausende Besucher an, und 2026 bleibt die regionale Küche ein wichtiger Anziehungspunkt. Über den genauen Ursprung des Baisers gibt es mehrere Theorien, doch im Greyerzerland gehört die Meringue fest zur süssen Tradition und wird in vielen Gasthäusern als Spezialität angeboten.
Die Zutaten für vier Personen
- 4 Eiweiss
- 250 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 dl Doppelrahm oder Schlagrahm
- Frische Beeren nach Wunsch
Schritt für Schritt
- Schlagen Sie das Eiweiss mit einer Prise Salz steif.
- Lassen Sie den Zucker langsam einrieseln, bis die Masse glänzt.
- Setzen Sie kleine Tupfen auf ein Backblech.
- Trocknen Sie die Meringues bei niedriger Hitze im Ofen.
Die richtige Konsistenz erkennen
Die Eiweissmasse ist perfekt, wenn sie fest und glänzend ist und steife Spitzen bildet. Ein einfacher Test hilft: Drehen Sie die Schüssel kurz um. Bleibt die Masse darin, ist sie steif genug. Reiben Sie zudem etwas Masse zwischen den Fingern. Spüren Sie keine Zuckerkörner mehr, hat sich der Zucker vollständig gelöst. Erst dann gelingen die Meringues schön knusprig und behalten ihre Form beim Backen.

Der berühmte Greyerzer Doppelrahm
Was die Meringue im Greyerzerland so besonders macht, ist der Doppelrahm aus der Region. Er hat einen Fettgehalt von mindestens 45 Prozent und ist dadurch besonders dick und cremig. Man schöpft ihn löffelweise auf die Meringue, oft begleitet von frischen Erdbeeren oder Himbeeren. Diese Kombination aus knusprigem Baiser und sahnigem Rahm gilt als eines der bekanntesten Desserts der Westschweiz und zieht viele Geniesser in die Region.
Tipps für knusprige Meringue
Achten Sie darauf, dass die Schüssel fettfrei ist, sonst wird das Eiweiss nicht steif. Verwenden Sie Eiweiss bei Zimmertemperatur, denn es lässt sich besser aufschlagen. Backen Sie die Meringues bei sehr niedriger Hitze und lassen Sie sie danach im ausgeschalteten Ofen abkühlen, damit sie nicht reissen. Servieren Sie die Meringue mit reichlich Doppelrahm. Wer ein ganzes Schweizer Menü plant, findet im Überblick zum Schweizer Käse Ideen für die Vorspeise. Für ein deftiges Hauptgericht aus der Bundesstadt lohnt sich der Blick auf die Berner Platte.
Häufige Fragen zur Meringue
Warum wird mein Eiweiss nicht steif?
Meist befindet sich Fett oder Eigelb in der Masse. Verwenden Sie eine saubere, fettfreie Schüssel.
Wie lange müssen Meringues backen?
Sie trocknen je nach Grösse ein bis zwei Stunden bei niedriger Temperatur, statt zu backen.
Wie bewahrt man Meringues auf?
In einer luftdichten Dose bleiben sie mehrere Tage knusprig.
Was passt zur Meringue ausser Doppelrahm?
Frische Beeren, Vanilleglace oder ein Fruchtcoulis ergänzen das Dessert hervorragend.
Fazit
Die Meringue ist ein einfaches, aber festliches Dessert. Mit knusprigem Baiser und cremigem Doppelrahm bringt sie ein Stück Greyerzerland auf den Tisch.
Wer es lieber warm und fluffig mag, sollte unser Zimtschnecken Rezept probieren.
Schokoladiger wird es mit unserem Brownies Rezept für saftige Schoko-Brownies.
Für den süssen Sonntag haben wir ausserdem ein knuspriges Waffeln Rezept.
Zur Weihnachtszeit passen ausserdem unsere klassischen Spitzbuben mit Johannisbeergelee.
Ein wärmendes Dessert für jeden Tag ist dagegen unser cremiger Milchreis wie bei Oma.
